Sozionik und angewandte Persönlichkeitspsychologie

 

"Knowing me
knowing you
it’s the best
I can do."
(ABBA) (1)
 

 

 
Liebe Leserin, lieber Leser,
 
wohl jeder von uns hat sich in seinem Leben mehr oder weniger häufig mit sich selbst als Person beschäftigt, mit seinen ganz individuellen Stärken, aber auch seinen gern verdrängten Schwächen. Dabei dürften auch Vergleiche mit unseren Mitmenschen nicht gefehlt haben. Und das vor allem dann, wenn Probleme in unseren zwischenmenschlichen Beziehungen aufgetreten sind.
 
Anregungen und Hilfen bei der Suche nach Antworten verspricht neben anderen Persönlichkeitstypisierungen die Sozionik, ein psycho-soziales Beratungskonzept, das Ende der 1970er Jahre in Litauen entstanden ist und auf die Arbeiten zahlreicher Psychologen, Soziologen, Mediziner, Philosophen und Informatiker zurückgreift. Zentral sind dabei die „Psychologischen Typen“ des Schweizer Psychiaters Carl Gustav Jung. Damit steht die Sozionik in einer Kette von Beiträgen zur Menschenkenntnis, die bis zur antiken Lehre von den menschlichen Temperamenten zurückreicht.

Die Sozionik ist jedoch keine verspätete Replik westlicher Jung-Inter-pretationen, die einst hinter dem Eisernen Vorhang in einer kleinen Baltenrepublik entstanden ist. Vielmehr kann sie einige zusätzliche Angebote machen. So lassen sich mithilfe der Sozionik nicht nur Per-sonen typisieren, sondern auch Aussagen über die Beziehungen zwi-schen den Angehörigen der einzelnen Typen ableiten.

 Damit versucht die Sozionik Antworten auf eine Reihe sehr praktischer Lebensfragen zu geben. Das reicht von der Wahl eines geeigneten Be- rufs- und Lebenspartners bis hin zur Bildung harmonischer und leistungsfähiger Kleingruppen, ja, sogar ganzer Gesellschaften.
 
Bei diesen Versprechungen darf allerdings nicht vergessen werden, dass die Aussagen der Sozionik den Status von bisher weitgehend un-geprüften Hypothesen besitzen, die aus einem spekulativ gewonnenen Modell abgleitet wurden. Damit gleicht sie zahlreichen anderen Per-sönlichkeitstypologien wie etwa dem Enneagramm, der Psycho-Phy-siognomik und dem in den USA und zunehmend auch der deutschen psychologischen Beratungspraxis sehr verbreiteten MBTI.
 
Sozionik als Modell und Agenda
 
Vor diesem Hintergrund soll die Sozionik hier weniger als ein Modell verstanden werden, das wissenschaftlich exakte Angaben über psy-chologische Typen und intertypische Beziehung leisten kann, sondern als ein Programm. Sie steht daher stellvertretend für eine Reihe anderer Typisierungen mit vergleichbaren Zielsetzungen. 
 
Die wichtigsten Aufgaben sind dabei in einem ersten Schritt die Er-kundung der eigenen Persönlichkeit mit ihren angeborenen und an-erzogenen Stärken und Schwächen.
 
Die dabei gewonnen Erfahrungen lassen sich dann auf eine ent-sprechende Analyse unserer Mitmenschen übertragen.
 
Typisierungswegweiser
 
Die Abarbeitung dieser Agenda kann auf verschiedenen Wegen erfolgen, ganz nach den individuellen Interessen und Vorlieben oder eben nach denen des eigenen Typs.
 
Wer rasch seinen Typ bestimmen will, kann ohne jeden Umweg zu ei-nem entsprechenden Test mit einer Auswertung gelangen.  Für eine Einführung in die Sozionik steht ein weiterer Weg zur Verfügung, der sich mit ihrem Modell, ihrer Geschichte und ihrer Praxis in den GUS-Staaten, d.h. vor allem Russland und der Ukraine, beschäftigt.
 
Entsprechendes gilt - leicht verkürzt - auch für die elf weiteren Typologien. Hier kann man die interessierende Seite auf der Leiste rechts anklicken oder von einer kurzen Übersicht aus eine Wahl treffen. Dort findet man am Ende der jeweiligen Artikel Links zu den jeweiligen Tests finden, so weit sie vorhanden sind.
 
Möchte sich jemand ausführlicher über psychologische Typisierungen insgesamt informieren, kann er dem etwas längeren Weg folgen, der ohne verkürzende Sprünge angeboten wird.
 
Wer sich für Anwendungen von Typisierungen interessiert, findet zu dieser Thematik zwei Beispiele. Zum einen geht es dabei um das Internet-Dating, für das ein Überblick über wichtige Anbieter und ihre Vermittlungsmethoden, aber auch einige Tipps für möglichst erfolgreiche Schritte in eine neue Partnerschaft gegeben werden.
Zum anderen wird eine Anlegertypisierung versucht, der beliebte Anlagestrategien auf dem Aktienmarkt zugeordnet sind. Zudem findet man hier exemplarische Testdepots u.a. für die Momentum- und die Value-Strategie.
 
Über Anregungen, Fragen und Kritik würde ich mich durch eine entsprechende Eintragung im Gästebuch freuen.
 
 
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1) Den Text des ABBA-Songs findet man hier und die Anfangstakte kann man sich hier anhören.
 
                               
                                               
 
 
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Letzte Aktualisierung: 3.1.2014

 



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